Die berühmte Kartenlegerin Lenormand

Quelle: Wikipedia

Marianne Lenormand ( geb. 1772 in Alecon/franz. Provence) war nicht die Entdeckerin der Lenormandkarten, sondern die Namensgeberin, des bekannten Orakels.

 

Sie war die Tochter eines wohlhabenden Tuchhändlers und verlebte bis zum frühen Tod ihrer Eltern eine glückliche Kindheit.

Der  frühe Tod des Vaters stellte für Marianne einen ersten schweren Schicksalsschlag dar. Ihre Mutter verfiel in tiefe Trauer und begab sich jeden Tag zum Friedhof, um das Grab  ihres geliebten Mannes zu besuchen. Das Bild der trauernden Frau am Grab, prägte Marianne so sehr, dass sie auch später in ihren Weissagungen oft dieses Bild erwähnte.

Nur wenige Wochen nach dem Tod des Vaters starb auch die Mutter und Marianne fing an, durch die Straßen zu streunen.

Sie fand schließlich Trost und Verständnis bei den Zigeunern, die ihr das Lesen aus der Hand beibrachten. Die Zieheltern kamen mit Marianne schließlich so schlecht zurecht, dass sie das Mädchen in ein Kloster brachten. Das intelligente Mädchen fiel durch hervorragende Kenntnisse in Mathematik auf und lass nebenbei anderen Klosterschülern aus der Hand.  Schließlich wurde sie erwischt und  des Klosters verwiesen. Vorher jedoch sagte sie der Äbtissin ins Gesicht, dass auch sie bald des Klosters verwiesen wird.

Marianne hatte Recht, denn die Äbtissin wurde tatsächlich ihres Amtes enthoben, da sie sich in Gesellschaft mit einem Mann eingelassen hatte.

 

Mit 14 Jahren begibt sich Marianne allein auf den  Weg nach Paris. Hier findet sie sich schnell zurecht und erweitert ihr Wissen in Mathematik, Phytagoras, Astrologie und Kabbala. Dann begibt sie sich auf eine lange Reise nach London, wo sie den berühmten Gal trifft, der den Fragenden anhand der Form ihres Schädels die Talente und Stärken einschätzt. Dieser Gal sieht in Mariannes Schädel, dass sie eines Tages die größte Prophetin ihres Jahrhunderts werden würde.

Schließlich macht Marianne sich selbstständig. Sie liest den Leuten aus der Hand , aus der Kopfform, erstellt Horoskope und legt die Karten.

 

Ihre wohl berühmtester Klient war einst Napoleon, dem sie seinen Aufstieg und auch seinen Untergang voraussagte.

 

Marianne Lenormand wurde mehrfach wegen Hexerei und Spionage in Haft genommen. Jedoch wurde sie stets frühzeitig entlassen, weil die Oberen Häupter der Regierung  die Seherin brauchten und selbst um Rat baten.

 

Die Wahrsagerin arbeitete 40 Jahre lang mit den Karten und mit den Horoskopen. Sie erstellte zahlreiche Schriften über die Kunst des Kartenlegens und sagte unter anderen  den Tod von Friedrich Wilhelm III von Preußen und das zweites Kaiserreich voraus.

Zudem hatte sie mehrere Visionen über neue Staatsformen, der russischen Revolution , dem Untergang des osmanischen Reiches und den Schrecken des ersten Weltkrieges.

 

Marianne Lenormand starb 1843 an den Folgen eines ärztlichen Kunstfehlers.

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